Geheimdienste und der neue Feind

Manchmal ist es ja Zufall, beispielsweise hier: So berichtet ugugu von Journalisten als Doppelagenten und gleichzeitig gibt es News vom Echo der Zeit, wonach sich die Geheimdienste seit dem 11. September oft nicht ganz sauber verhalten.

MI6 Leadquaters, London (via NeoThermic @flickr)

MI6 Leadquaters, London (via NeoThermic @flickr)

Erstaunlich ist weniger das Zusammenfallen der Nachrichten. Die Geheimdienste haben offenbar eine lange Leine bekommen und nützen diese teilweise aus. Norwegen und die Niederlande (laut Echo der Zeit) haben ihre Geheimdienste im Griff, kontrollieren also. Es ist ja klar, dass nicht alles, was ein Geheimdienst macht, an die Öffentlichkeit muss, aber Kontrolle ist trotzdem nötig.

Die Geheimdienste leisten in Zeiten von Terroranschlägen und organisierter Kriminalität sicherlich wertvolle Arbeit, sollten aber auf jeden Fall die Prinzipien des demokratischen Staates respektieren. Das dies nicht immer der Fall ist, zeigen Foltervorwürfe gegen den Englischen MI6, schwarze Gefängnisse der CIA in Osteuropa und die kürzlich verurteilten us-amerikanischen Agenten, die in Mailand einen mutmasslichen Terroristen entführten.

Bild von NeoThermic auf flickr

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