YES haben manche gesagt, als gestern Abend die Nachricht kam, dass zum Usbeken, der in Genf aufgenommen wurde, sich nun zwei Uiguren im Kanton Jura gesellen.
Die Schweiz scheint wieder die havarierte humanitäre Tradition wiederbeleben zu wollen. Das lässt hoffen.
Warum der Jura die zwei Uiguren aufnehmen will, darüber wird noch gemutmasst. Die offizielle, und meiner Meinung nach auch ehrliche, Begründung ist, dass man sich aus humanitären Gründen dafür einsetzt. Die beiden Brüder wurden jahrelang in Guantanamo festgehalten, vermutlich auch gefoltert – alles ohne Prozess, Anklage, Rechtsmittel. Sie jetzt freizulassen und wieder in die Gesellschaft zu integrieren, ist mehr als überfällig.
Mich freut auch, dass man nicht eingeknickt ist vor den chinesischen Drohungen und Warnungen, die beiden Uiguren seien gefährlich. Barack Obama hat am 22. Januar 2009, also bereits an seinem dritten Tag im Amt, angekündigt, Guantanamo zu schliessen.
Die Leute sind auch gar nicht alle gefährlich. Viele, ich meine sogar die meisten, wurden komplett unschuldig und zufällig gefangen genommen, dann brachte man sie nach Guantanamo auf Kuba. Für die Schweiz besteht kein Risiko, wenn wir diese Leute nun aufnehmen, was man auch immer erzählt.
Illegaler Datenklau

André Marty
Augenreiberei, die; -, -en
AUTOLOS
Gonorrea
Greenpeace
Journalistenschredder
Lupe
Nichts ist klar.
RealClimate
Reto Müller
Substanz
Wikivoyage