Archiv für das 'demokratie'-tag

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[Parteiwebseiten] Christlichdemokratische Volkspartei CVP

In der Serie des Parteiwebseitentests sind wir beim zweiten Teil angelangt: Heute geht es um die Webseite der CVP. Alle getesteten Parameter sind im ersten Artikel aufgeführt. Alle Artikel sind unter dem Tag parteiwebseiten zu finden.

Die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) hat seit längerem die Farbe orange als ihr Markenzeichen. Diese sieht man auf der Webseite zwar auch gut, trotzdem ist cvp.ch nicht überzeugend.

Christlichdemokratische Volkspartei (cvp.ch)

Christlichdemokratische Volkspartei (cvp.ch)

Nur gerade 1.2 Sekunden Ladezeit braucht die Seite der CVP. Die Note von YSlow ist ein C, also die drittbeste, und der Performance-Score ein 71. Zwar lädt die Seite auch neun externe JavaScripts, aber da sonst die ganze Sache eher schlank aufgebaut ist, ist das kein grösseres Problem. Das sieht auf den ersten Blick zwar gut aus, aber der Code der Seite produzierte bei der Prüfung 29 Fehler und 43 Warnungen. Nicht gerade “top notch”.

Die URL-Struktur ist eher grauslig. Gibt man cvp.ch ein, so wird man auf http://cvp.ch/de/home/home.html;jsessionid=3CA3B683EC5922DBCB2325B5197DC3C7 weitergeleitet. Ist das wirklich nötig? cvp.ch hätte es auch getan. Ansonsten sind die URLs ziemlich in Ordnung. Die Partei wird unter http://cvp.ch/de/party/partei.html vorgestellt. Allerdings sei doch die Frage erlaubt, wieso überall die HTML-Endung dran sein muss. Schliesslich ist ein (offensichtlich nicht freies) CMS im Hintergrund am werkeln, da sind Endungen für statische Dateien sicher nicht sinnvoll.

Zunächst sticht mir ins Auge, dass zwar viel orange, aber auch etwas blau zu sehen ist. Nicht besonders schlimm, auch wenn es andere Parteien wesentlich konsequenter umgesetzt haben. Allerdings ist orange auch eine undankbare Farbe in dem Zusammenhang, da sie nicht viel Kontrastmöglichkeiten bietet. Doch die nun verwendete Lösung überzeugt auch nicht, denn besonders die weissen Texte auf grauem Hintergrund in der Navigation mögen doch etwas mühsam zu lesen sein – ebenso die kleine orange Schrift auf weissem Hintergrund. Auch etwas bizarr: Die glückliche Familie im Header. Irgendwie weiss ich nicht, ob die CVP Politik macht oder Krankenversicherungen verkauft.

Newsletter und Neuigkeiten erreicht man rasch mit nur jeweils einem Klick direkt aus der Navigation der Frontseite. Doch mit den Positionen haperts. Zwar findet man unter “Partei” das Parteiprogramm als PDF-Download, aber direkt auf der Seite gibt es nur die drei Eckpunkte. Ein Klick auf “Themen” allerdings verwirrt doch ziemlich. Anstatt eine Auswahl (als Vorbild kann der Menüpunkt “Issues” auf der Seite des Weissen Hauses dienen) zu bieten, bekommt der geneigte Wähler eine Suchfunktion. Was soll ich denn damit? Muss ich jetzt nach euren Ideen suchen und mir ausdenken, was euch wichtig ist? Hmmm…

Fazit: Die CVP-Webseite bräuchte dringen einmal eine Überarbeitung. Zwar ist die Technik offenbar recht solide und schnell, aber das Optische ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Besonders negativ fällt die Suchfunktion beim Klick auf “Themen” auf. Auch graphisch wäre eine Überarbeitung sicher nicht übereifrig.

[Parteiwebseiten] Bürgerlich-Demokratische Partei BDP

In der Serie des Parteiwebseitentests sind wir beim ersten Teil angelangt: Heute geht es um die Webseite der BDP. Alle getesteten Parameter sind im ersten Artikel aufgeführt.

Die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) gibt es erst seit gut eineinhalb Jahren. Sie entstand damals aus einer Abspaltung der SVP.

Bürgerlich-Demokratische Partei (bdp.info)

Bürgerlich-Demokratische Partei (bdp.info)

Im Geschwindigkeitstest schneidet die Seite schlecht ab. Note D und Score 61. Das Problem sind vor allem die Expire-Headers, welche dem Browser sagen, wann eine Datei abgelaufen ist. Die werden hier gar nicht gesetzt. Dazu macht die Seite auch eine ungeheure Menge externen Aufrufen: Zwölf JavaScripts, sechs CSS-Dateien und weitere elf Hintergrundbilder werden extern aufgerufen. Insgesamt sind vierzig HTTP-Requests nötig, die ganze Seite ist 641 KB gross, davon 311 KB JavaScripts. Sind die wirklich alle nötig? Die Seite benötigt insgesamt 3.6 Sekunden zum Laden. Beim Test, ob gültiges (X)HTML verwendet wurde, ergab die Prüfung 28 Fehler. Weit weg von gutem Code also.

Die BDP nutzt als CMS Contrexx, das weitgehend für übersichtliche URLs sorgt. Einzig die Neuigkeiten werden mit diversen GET-Parametern abgerufen, allerdings ist das hier nicht so dramatisch. Unter einer URL wie http://www.bdp.info/abstimmungen findet man, was es zu den Abstimmungen braucht, wobei die Seite im Moment leider leer ist. Das www hingegen könnte weggelassen werden.

Die Seite sieht recht übersichtlich und sauber gestaltet aus. Das Gelb mag zwar nicht jedermanns Sache sein, wird hier aber in vernünftigen Massen eingesetzt.

Die Navigation ist einfach und ohne Unterseiten gehalten. Das macht das ganze zwar einfach, aber man hat nicht die vier wichtigsten Links gleich zur Hand. Das Parteiprogramm ist erfreulicherweise direkt auf der Seite und nicht als nur PDF lesbar (zunächst nur in einer Kurzversion) aber die längere Version ist eigentlich nur ein Bleiwüste. Einen PDF-Download gibt es zwar, aber die Datei ist nicht direkt verlinkt. Neuigkeiten findet man rasch. Einen Newsletter gibt es zwar nicht, aber einen Bereich “Social Media” mit Links zur Facebookgruppe, der eigenen Videoseite und dem internen Forum. Alles ganz praktisch.

Als Fazit kann ich sagen, dass die BDP-Seite zwar ganz nett gemacht ist, aber irgendwie nicht überzeugend. Das Design ist recht uninspiriert, auch wenn es sich offenbar an die Richtlinien der Partei hält. Von der Gestaltung her wäre noch wesentlich mehr möglich, so wäre es sicher keine verlorene Zeit, über die Textgestaltung nachzudenken.

Parteiwebseiten im Test

Bereits vor einiger Zeit habe ich einmal die Webseiten der Parteien durchgeschaut und bewertet. Doch dieser Artikel ist verschollen und es hat sich auch einiges geändert. Neue Designs und CMS sind im Einsatz – ob es wirklich besser ist als vorher…

Nachdem ich angefangen hatte, den ersten Teil zu schreiben, ist mir aufgefallen, das dieser Artikel endlos lange wird. Das ist nicht gerade sinnvoll. Darum und auch, weil ich die Sache doch in einer gewissen Tiefe beleuchten will, habe ich nun die einzelnen Parteiwebseiten in jeweils einem Artikel bewertet. Sie erscheinen in den nächsten Tagen als Serie hier unter dem Tag parteiwebseiten.

Bewertet habe ich die Webseiten der grösseren Parteien auf nationaler Ebene, also der BDP, CVP, FDP, Grünen, SP und SVP. Dabei habe ich auf folgende Parameter geachtet:

  • Welches CMS setzt die Partei ein?
  • Wie lädt die Seite? Geschwindigkeit, Optimierungen, eingesetzte Techniken (z.B. GZIP). Dies habe ich mit dem YSlow-Addon für Firefox gemessen und gebe hier die erreichten Noten (A: sehr gut; F: schlecht) und Scores wieder. Die Ladezeiten wurden mit dem genialen Tool von Pingdom gemessen.
  • Wie sieht die URL-Struktur und -Länge aus? Nicht zuletzt die URLs sind wichtig, wenn Besucherinnen direkt eine Adresse eingeben wollen, nach ihr suchen oder sie mit der Awesome-Bar im Firefox aufrufen.
  • Wie sieht die Seite aus? Natürlich ist das sehr subjektiv, aber einige Designelemente sind eher sichtbar und komfortabel als andere.
  • Wie komfortabel bewegt man sich auf der Seite? Dabei habe ich nach drei Dingen gesucht: Aktuelle Meldungen, Positionen und Newsletter-Abo. Währendem achtete ich mich darauf, wie bequem man durch die Seite kommt und die Ziele erreicht. Ist die Navigation einfach? Sind die Elemente gut sichtbar und beschriftet?

Killer(spiele) im Blogrückblick #2 – Woche 8

Schon die zweite Ausgabe des Blogrückblicks! Dieses Mal mit einem Schwerpunkt auf die Killer-Spiele.

Nintendo Gameboy (via wwarby @flickr)

Nintendo Gameboy (via wwarby @flickr)

In Isreal macht man Werbung mit Attentaten des Mossad, was mehr als nur einen schalen Beigeschmack hervorrufen dürfte.

David, der einen der wohl substanziellstenen Blog betreibt, stellt vier Fragen an Roland Näf, der so genannte Killer-Spiele am liebsten verbieten möchte. Zu diesem Thema ist auch der Beitrag im Echo der Zeit vom Freitag (Wie schädlich sind Killer-Spiele?) der die Frage mit ziemlichem Tiefgang versucht zu beantworten.

Kim meint auch, das Böse müsse verboten werden oder eben auch nicht. ;-)

Foto von wwarby auf Flickr

Cleantech-Initiative lanciert

Cleantech-Initiative der SP

Cleantech-Initiative der SP

Die SP Schweiz hat heute die Cleantech-Initiative gestartet.

Die Initiative verlangt konkret drei Dinge. Zwar sieht der Initiativtext vage aus, aber schliesslich ist es für die Verfassung, also kommt noch ein Gesetz hintennach.

  • Abhängigkeit von fossilen Energieträgern beseitigen
  • Förderung der Innovation und Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Vorschriften über Energieverbrauch von Anlagen, Geräten und Fahrzeugen, gemäss neuster verfügbarer Technologie

Alles in allem schafft die Initiative Arbeitsplätze im Energiesektor, sowohl hochqualifizierte als auch weniger qualifizierte. Die Krise mag vielleicht schon vorüber sein, aber die Arbeitslosenzahlen zeigen, dass die für die Arbeiterinnen und Arbeiter noch lange nicht vorüber ist. Deshalb sind 100’000 neue Stellen dringend nötig.

ja! SP Schweiz

Die Initiative fördert auch endlich angemessen die neuen Technologien, welche zwar verfügbar, aber noch nicht eingesetzt werden. Wenn die neusten Technologien als Massstab für das Machbare und damit vorgeschrieben sind, wird das dem Industriestandort Schweiz sicher stark helfen. Auch wird die Initiative die Luftverpestung klar reduzieren: Wenn Feuerungen und Autos sich an viel strengere Grenzwerte halten müssen, so hilft das auch unser aller Gesundheit.

Als Fazit kann man sicher sagen, dass die Initiative schon dringen nötig gewesen wäre. Darauf hätte der Bund auch selbst kommen können. Dass wir nun darüber abstimmen können ist sicher auch gut für die öffentliche Diskussion über das Thema Energie, Klima und Umwelt.

PDF-Download Unterschriftenbogen für die Cleantech-Initiative herunterladen

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