Die Klimakrise ist real und wir Menschen stehen als Verursacher in der Verantwortung. Dabei stellt sich auch sicherlich die Frage nach der Hauptquelle der klimaschädlichen Emissionen. CO2 ist zwar das hauptverantwortliche Gas, doch woher es kommt, ist gerade ebenso wichtig.

Terassenfelder in China (via lacitadelle @flickr)
Die Landwirtschaft rückt immer stärker in den Fokus und das nicht erst seit im Nationalrat die Fetzen flogen. Das Problem ist die stark industrialisierte Landwirtschaft, welche zwar scheinbar hohe Erträge garantiert, aber gleichzeitig nicht viel anderes macht, als Öl in Nahrungsmittel zu verwandeln. In der Schweiz ist das Verhältnis von Input (Dünger, Maschinen, Transport, etc.) zu Output (Nahrungsmittel) ziemlich schlecht: So setzen die Landwirte hier mehr Energie ein, als sie in Form von Nahrung zurückgewinnen.
Wohin müssen wir also gehen? Darauf erlaube ich mir, keine (präzise) Antwort zu geben, denn nicht zuletzt sind noch längst nicht alle Fragen auf diesem Gebiet angegangen und beantwortet sind.
Das Problem auf der einen Seite scheint mir zu sein, dass der momentane extreme Bevölkerungszuwachs vor allem auf der grossen Verfügbarkeit von Nahrung gründet. In Asien ist die grüne Revolution, die wir in den 60er-Jahren hatten, erst jetzt am Rollen.
Was meiner Meinung nach passieren muss, ist eine zweite grüne Revolution: Nicht die Gentechnologie, welche höhere Erträge verspricht. Was in meinen Augen viel sinnvoller wäre, ist eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Monokulturen, dafür aber mit kleinräumigen Strukturen und kurzen Transportwegen.
Monokulturen sind nicht zuletzt für Bodendegradation und übermässigen Pestizideinsatz verantwortlich. Zwar mag die Bearbeitung mit grossen Maschinen günstig sein, doch Verhältnisse, wie wir sie fast überall in Europa und den USA antreffen (nicht aber in der Schweiz) sind langfristig katastrophal für die Böden.
Wie auch immer das weitergeht: Die Umstellung ist jetzt nötig. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie sich die Landwirtschaft weiterentwickelt.
Foto von lacitadelle auf flickr
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