Archiv für das 'internet'-tag

Neue Strategie der Musikindustrie

My Name Is George in concert

My Name Is George in concert

Nachdem es Radiohead bereits vorgemacht hat, zieht nun My Name Is George aus Winterthur nach: Das neuste Album gibt es auf ihrer Website gratis zum herunterladen! (via @jimynu)

Ich kann zwar nicht die genauen Hintergründe, die marketing-technischen Überlegungen und die Hintergedanken hinter diesem Gratisrelease erklären. Trotzdem freue ich mich sehr, dass auch Schweizer Bands neue Wege der Vermarktung ausprobieren.

Da die Musikindustrie es verschlafen hat, sich den neuen Trends anzupassen und diese mitzumachen, sinken nun ihre Verkäufe. Irgendwie erinnert das an die aktuelle Krise bei den traditionellen Zeitungen.

Ich vermute, dass diese Aktion von My Name Is George eine einmalige Sache ist. Sie soll wahrscheinlich mehr Leute für die Band begeistern und dann später für höhere Einnahmen bei Konzerten, Platten- und Merchandiseverkäufen sorgen.

Download the new album!

Download the new album!

Ich hoffe, dass die Musikindustrie daraus lernt. Sie macht ja auch immer noch kräftig Geld, beispielsweise in Online-Shops wie iTunes, wo bereits über eine Milliarde Songs heruntergeladen wurden.

Es mach auch Sinn, Titel einzeln anzubieten, denn zwar machen sich CDs und früher Platten gut im Regal, aber nicht alle wollen fünfundzwanzig Franken für zwei gute und fünf mittelprächtige Songs ausgeben. Also lieber nur die drei Franken für die zwei Titel bezahlen…

My Name Is George kann man auch live sehen!

Foto von Daniel Gasienica auf Flickr

photos.flöschen

photos.flöschen

photos.flöschen

Seit längerem bereits betreibe ich meine Fotoseite – photos.flöschen – die Fotos von Flickr holt und sie dann anzeigt. Dazu nutze ich phpFlickr 2.3.1 von Dan Coulter.

Nun habe ich auch noch Colorbox 1.3.6 von Colorpowered integriert. Man kann nun einfach auf das entsprechende Symbol (Colobox-Effekt) klicken und sieht das Foto gross angezeigt, ohne die Seite zu verlassen oder neu zu laden. Das Feature ist nicht standardmässig aktiv, sondern erst, wenn man es aktiviert (auf Colorbox aktivieren). Colorbox verwende ich auch hier im Blog, weil es leicht und sehr anpassungsfähig ist.

Grundsätzlich zeigt photos.flöschen alle Bilder an, die öffentlich auf Flickr zu sehen sind. Ausgenommen sind inhaltlich heikle Bilder, soweit gekennzeichnet (siehe auch Infoseite zu floeschen.ch).

Mit photos.flöschen kann man einfach die Fotostreams und Gruppenpools anzeigen, welche man gerne hat. Einfach die URL der Gruppe oder des Fotostreams nehmen (mehr Beispiele) und www.flickr.com durch photos.floeschen.ch ersetzen. Auf photos.floeschen.ch gibt es dafür auch zwei Formulare, die diese Ersetzung vornehmen.

Die übelste Firma 2009

Public Eye Awards 2009

Public Eye Awards 2009

Es sind sechs üble Firmen, die alle hart für die Nominierung gearbeitet haben. Ja, wie jedes Jahr vor dem WEF in Davos suchen die Erklärung von Bern und Greenpeace für die Public Eye Awards die übelste Firma aus dem vergangenen Jahr. Verliehen wird der Preis morgen offenbar mit einiger Prominenz.

Ganz extrem sind natürlich die Beispiele der Roche, welche in dunkle Organhandel in China verwickelt ist und der PR-Agentur Farner, die bei der GSoA spioniert hat.

Jetzt gibt es also nur eines und nur noch heute Abend: Abstimmen!, es wäre ja super, noch über 20′000 Stimmen zu kommen.

Gewonnen haben übrigens Roche und die Royal Bank of Canada. An der Preisverleihung mit viel Prominenz wurden auch die Preise in der Kategorie Greenwash an das CEO Water Mandate. Schlussendlich geht der People’s Award (Resultat der Abstimmung) an Roche. – Gratulation?

Ubiquity – Browse to the future?!

Der bekannte Webbrowser Firefox ist ein weltweiter Renner, vor allem wegen seiner Anpassparkeit, intuitiven Bedienung und der grossen neuen Schritte, die Firefox eingeführt hat. So ist das Tabbed Browsing aus dieser Entwicklung entstanden, gleich wie die Addons für Webbrowser.

Was die Zukunft des Web tatsächlich birgt, kann wohl niemand wissen. Doch es gibt Leute, die bereits daran arbeiten.

In den Mozilla Labs sind bereits zehn Projekte am laufen, die neue Möglichkeiten im Zusammenhang mit Web und Internet offerieren. Ich stelle hier einmal eines der wohl praktischsten Projekte vor. Natürlich wären auch Prism oder Snowl eine Erwähnung wert – vielleicht später einmal.

Ubiquity für Firefox 3.5

Ubiquity für Firefox 3.5

Auch wenn man mit Firefox doch so ziemlich einiges selbst einrichten kann, fehlt eine einfache Möglichkeit, um nur per Tastatur bequem zu surfen. Mit Ubiquity ist das zumindest teilweise gelöst.

Ubiquity lässt sich mit einem einfachen Tastaturbefehl aufrufen. Danach hat man ein offenes Fenster, wo man Befehle eingeben kann und manchmal auch gleich ein Feedback (z.B. beim SBB-Fahrplan, siehe unten) bekommt – und das ist auch das Neue an der ganzen Geschichte. Ubiquity ermöglichst es, schnell und ohne die Maus zu nützen rasch Dinge aufzurufen.

Ganz wichtig ist auch die Möglichkeit, mit den Befehlen auf markierten Text im Browserfenster zuzugreifen. So können Adressen markiert und dann mit dem map-Befehl auf Google Maps gefunden werden. Ähnliches funktioniert auch mit Suchmaschinen wie Google oder Bing und man sieht gleich ein paar Treffer mit den ausgewählten Suchbegiffen.

Wer mit Ubiquity, auch wenn es noch tief in der Entwicklung steckt, loslegen möchte, sollte zunächst die Einführung lesen, dann das Add-On installieren und nachher auf about:ubiquity klicken, um Einstellungen vorzunehmen. Diese Seite kann man nachher auch mit dem Befehl open aufrufen. Diese Seite ich ganz wichtig, denn dort kann man das Aussehen und die Befehle verwalten.

Leider bietet Ubiquity noch nicht ganz, was ich mir wünsche. Die einfache Websuche lässt sich bereits mit den Lesezeichen und der Awesome-Bar realisieren. Für Twitter gibt es nützlichere Alternativen und Mails schreibe ich bereits jetzt ganz gemütlich.

Die wirklichen praktischen neuen Möglichkeiten sind das Abrufen des Wetters, Kartensuche, diverse Tricks mit Tabs und Fenstern. Auch super sind die länderspezifischen zusätzlichen Befehle, so z.B. für die Schweiz, Deutschland und Österreich.

So kann man mit dem Schweizer Paket von Mauro Frigerio Schweizer Webcams anschauen, den Niederschlagsradar checken und den SBB-Fahrplan schnell und einfach abfragen.

Nun ja. Abschliessend kann ich sagen, dass Ubiquity sicher noch nicht das ultimative Tool für jedeN AnwenderIn ist, aber sicher nützlich sein kann. Wer also einige Tabfunktionen oder den SBB-Fahrplan einfach zur Hand haben will und sowieso immer auf der Tastatur herumtippt wie ein Wilder, dem wird Ubiquity sicher etwas bringen.

Neue K2-Übersetzung für Version 1.1

K2

K2

Bald soll die Version 1.1 des genialen WordPress-Themes K2 erscheinen und dafür scheint bereits jetzt eine Aktualisierung der Sprachdateien für die Übersetzung nötig zu sein. Nach trotz einigen Problemen mit der Übersetzungssoftware, habe ich nun die aktuellste Version hochgeladen.

Download deutsche K2-Übersetzung Download Deutsche K2-Übersetzungsdateien

Die neuste Übersetzung sollte also auch dann funktionieren, wenn die Version 1.1 von K2 herauskommt, allerdings kann ich das jetzt nicht garantieren. Die deutschen Übersetzungen in der Google Group scheinen nicht komplett zu sein, weshalb ich nochmals eine Version von mir veröffentliche.

Wenn wir gerade dabei sind: Es gibt im Hinblick auf K2 1.1 grössere Änderungen bei der XTHML-Struktur, neue Widget-Räume, eine neue Funktionalität der Spalten und noch viel mehr, wie Projektleiter Michael Heilemann im Entwicklerblog ankündigte. Mehr Infos dazu gibt es natürlich in der K2 Support Group und im Changelog.