Archiv für das 'release'-tag

Piwik 1.0 erschienen – open source web analytics

Piwik # Open source web analytics

Piwik # Open source web analytics

Gestern morgen ist die erste als stabil bezeichnete Versioin von Piwik erschienen. Piwik ist Open Source, deshalb kann man das Programm auch frei verwenden. Es läuft mit sehr geringen Anforderungen (mindestens PHP 5.1.3 und MySQL 4.1) auf fast jedem Webserver. Das ermöglicht es, dass fast jeder Webmaster das Programm installieren und laufen lassen kann. Es gibt auch ein praktisches Plugin für WordPress-Blogs.

Ich selber nutze Piwik für alle meine Seiten und fahre damit recht gut. Obwohl erst die Version 1.0 offiziell als stabil bezeichnet wurde, liefen seit Version 0.4 alle recht problemlos. Nun sind aber alle Fehler, soweit bekannt, ausgeräumt. Damit läuft die Software sauber und stabil.

User Interface von Piwik 1.0

User Interface von Piwik 1.0

Auch die Oberfläche hat sich ganz deutlich verbessert. Und nicht nur das. Die Software erlaubt es diverse Daten zu analysieren. Es gibt übrigens auch ein Plugin, dass die Daten anonymisiert, in dem Fall hier wird einfach die IP gelöscht – eine Info die man sowieso nicht braucht.

Piwik kann einiges und dürfte besonders den grossen kommerziellen Diensten wie Google Analytics und Yahoo! Web Analytics ein wenig Konkurrenz machen. Piwiks Funktionsumfang ist beachtlich, wie die Piwik-Demo zeigt. Mit der Version 0.9 kam auch die Möglichkeit hinzu, sich automatisch und regelmässig (täglich, wöchentlich, monatlich) benutzerdefinierte PDF-Berichte zuschicken zu lassen. Ganz praktisch, wenn man Piwik als Webmaster für Kunden einsetzen möchte.

Anders als die kommerziellen Dienste schickt Piwik auch nicht die Daten einmal quer durchs Netz, sondern nur, wie der Rest der Seite, auf den eigenen Server. So hat man ohne unverständliche Datenschutzrichtlinien eine ausführliche Statistik, die viele Rückschlüsse erlaubt und es auch möglich macht, die Seite anzupassen und attraktiver zu machen, mehr Besucher anzulocken.

blekko – Suchen mit Slashtags

blekko, eine neue Suchmaschine, verspricht einiges und wird unter den Internetaffinen vermutlich auch Google einige Konkurrenz machen. Aktuell ist blekko nur die Beta-Variante online, Einladungen gibt es auf Twitter bei @blekko und auf Facebook.

blekko (beta)

blekko (beta)

Das neuartige an blekko ist die Möglichkeit der Slashtags, eine Eigenerfindung der Suchmaschine. Damit können einzelne oder mehrere Websites gezielt durchsucht werden. Somit werden die Suchergebnisse schon bei der Eingabe gefiltert. Mit alpen sommer /flickr wird auf Flickr nach Bildern zu den Begriffen “alpen” und “sommer” gesucht.

Eigentlich macht blekko etwas ähnliches wie Google seit neuem anbietet, nämlich das ausführliche Filtern der Suchergebnisse. Während bei Google aber das Filtern nach dem Suchen in einem zweiten Schritt erfolgt, kann bei blekko direkt vom Anfang an gefiltert werden.

Ob blekko der grosse neue Konkurrent von Google wird, wage ich zu bezweifeln. Allerdings sind die neuen Funktionen schon sehr interessant und sicher sind Leute, die viel im Internet unterwegs sind, eher bereit, auf die neue Suchmaschine umzusteigen. Bis jetzt ist leider der Index noch einigermassen klein, aber sicher wächst der bald rasch und ist dank den Slashtags bequem zu durchsuchen.

Auf noch grösseres Interessse dürfte blekko bei Webmastern und Developern stossen, denn anders als Google, Yahoo und Bing ist der Quellcode und Algorithmus der Suchmaschine offen. Auch kann man mit einem Klick auf SEO bei jedem Link die relevanten Daten wie eingehende und ausgehende Links anzeigen lassen.

Vorgestern hat auch die Sendung Computer und Kommunikation im Deutschlandfunk über blekko berichtet.

Helsinki 0.11-beta kommt mit einigen Änderungen

Heute darf ich ankündigen, dass bereits die elfte Betaversion von Helsinki erschienen ist. Mit Helsinki 0.11-beta kommen einige neue Dinge in der Sidebar.

Download Download Helsinki 0.11-beta

Metro in Helsinki (via xxooox @flickr)

Metro in Helsinki (via xxooox @flickr)

So bekommen die Widgets ein grösseres und klarer strukturiertes Design, wie hier rechts zu sehen ist. Die Entwicklung ist damit allerdings nur um einen kleinen Schritt weiter. Als nächstes plane ich, den Bereich, wo der Beitrag angezeigt wird, zu überarbeiten und dem restlichen Look anzupassen.

Im Moment ist noch viel Experimentieren dabei und ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wohin das Designgeschraube gehen soll. Allerdings warte ich sehnlichst auf die neue Version von K2, dem genialen WordPress-Theme.

Helsinki ist ein Style für das WordPress-Theme K2. Lade das Verzeichnis Helsinki in das Styleverzeichnis im Verzeichnis “K2” deiner WordPress-Installation hoch und aktivieren Helsinki in den K2-Einstellungen (Design > K2-Einstellungen > Styles).

Foto von xxooox auf Flickr.

phpFlickr 3.0 ist da!

photos.flöschen neu mit phpFlickr 3.0

photos.flöschen neu mit phpFlickr 3.0

Seit längerem betreibe ich ja die Fotoseite photos.flöschen mit phpFlickr, einer genialen Software von Dan Coulter. Nun hat Dan die Software aktualisiert und erweitert, dabei auch stark verbessert. So ist die PEAR-Bibliothek nun nicht mehr dabei, was offenbar die Leistung steigern und Probleme reduzieren soll. Zwar funktioniert die Software vordergründig weiterhin wie bisher, die Funktionsnamen sind also immer noch die selben. Aber im Hintergrund hat Dan einiges gebastelt. Das freut mich sehr, denn für PHP-Anwendungen ist phpFlickr das einizige brauchbare, ohne dass man gleich die API direkt selbst ansteuern muss.

phpFlickr 3.0 released!

phpFlickr ist eigentlich eine Art Vermittler zwischen dem selbstgeschriebenen PHP-Code und der Flickr-API, die nicht immer gerade einfach anzuwenden ist. Besonders die Authentifizierung wird einem mit phpFlickr einfach gemacht. Wer also sich einmal daran setzen möchte…

Neue Strategie der Musikindustrie

My Name Is George in concert

My Name Is George in concert

Nachdem es Radiohead bereits vorgemacht hat, zieht nun My Name Is George aus Winterthur nach: Das neuste Album gibt es auf ihrer Website gratis zum herunterladen! (via @jimynu)

Ich kann zwar nicht die genauen Hintergründe, die marketing-technischen Überlegungen und die Hintergedanken hinter diesem Gratisrelease erklären. Trotzdem freue ich mich sehr, dass auch Schweizer Bands neue Wege der Vermarktung ausprobieren.

Da die Musikindustrie es verschlafen hat, sich den neuen Trends anzupassen und diese mitzumachen, sinken nun ihre Verkäufe. Irgendwie erinnert das an die aktuelle Krise bei den traditionellen Zeitungen.

Ich vermute, dass diese Aktion von My Name Is George eine einmalige Sache ist. Sie soll wahrscheinlich mehr Leute für die Band begeistern und dann später für höhere Einnahmen bei Konzerten, Platten- und Merchandiseverkäufen sorgen.

Download the new album!

Download the new album!

Ich hoffe, dass die Musikindustrie daraus lernt. Sie macht ja auch immer noch kräftig Geld, beispielsweise in Online-Shops wie iTunes, wo bereits über eine Milliarde Songs heruntergeladen wurden.

Es mach auch Sinn, Titel einzeln anzubieten, denn zwar machen sich CDs und früher Platten gut im Regal, aber nicht alle wollen fünfundzwanzig Franken für zwei gute und fünf mittelprächtige Songs ausgeben. Also lieber nur die drei Franken für die zwei Titel bezahlen…

My Name Is George kann man auch live sehen!

Foto von Daniel Gasienica auf Flickr