Das Echo der Zeit berichtete gestern Abend im Dossier zum Klimawandel in der Schweiz. In Kopenhagen steht eben auch das Schicksal des Wintertourismus‘ und Landwirtschaft auf dem Spiel.
Probleme, die der Klimawandel bringt, sind bei uns insbesondere das fehlende Wasser in heissen Sommern, schmelzende Gletscher und schwindende Schneesicherheit in den Skigebieten.
Echo der Zeit vom 14. Dezember 09 auf DRS1
Im Hitzesommer 2003 war es nicht nur sehr heiss, sondern auch sehr trocken und wenn nun, die Landwirtschaft zehn-mal mehr Fläche bewässern muss, so ist die Konkurrenz ums Wasser im Wasserschloss Schweiz auch sehr gross.
Diverse Bergbahnen werden zudem Probleme bekommen mit den sich zurückziehenden Gletschern, welche die Schneesicherheit gefährden. Dazu wird unter 1000 m wohl kaum mehr mit Skifahren zu rechnen sein, wenn wir so weitermachen.
Die Lösungen sind bereits so vielfältig, dass hier nur die zwei aus dem Echo-Dossier kurz erzählt werden: So verbrauchen wir heute immer noch 40 % der Energie in der Schweiz fürs Heizen. Die Abhilfe hier sind massiv besser isolierte Häuser, beispielsweise könnten wir den Minergie P-Standard verbindlich für Neubauten und Totalsanierungen erklären.
Als weitere Lösung ist die konsequente Föderung alternativer Energien zu nennen: Wieso pumpen wir immer noch haufenweise Geld in steinreiche Ölstaaten, wenn wir hier Arbeitsplätze schaffen können? Das ungenutzte Holz in unseren Wäldern lässt sich nämlich prima verfeuern und die Kosten sind erst noch kleiner als beim Öl. Dann haben wir lokal aufgebaute Holz-Verwertungsketten, die Wertschöpfung bleibt also hier. Gerade in der jetzigen Krise mit 4.5 % Arbeitslosen, wäre das doch super!
Bild von Bastien! auf flickr

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